Deckst du dein Pferd ein?
Wenn ja, hast du dir sicher schon DIE große Frage gestellt: Wie wähle ich die richtige Decke? Und wenn nicht... irgendwann wirst du es tun, versprochen. Denn zwischen Gramm, Denier, Regen, Kälte, geschorenem oder ungeschorenem Pferd… kann man schnell den Überblick verlieren 🤯
Keine Panik, wir erklären alles auf einfache, klare und unkomplizierte Weise 😉
1️⃣ Füllgewicht & Denier: Was bedeutet das?
🧵 Das Füllgewicht gibt an, wie viel Wärme deine Decke liefert.
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0g: keine Wärme, perfekt als Windschutz oder für ein ungeschorenes Pferd.
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100g, 200g, 300g...: je höher, desto wärmer – die ultimative Winterdecke für gemütliche Kuschelwärme.
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Achtung: Natürlich ist jedes Pferd anders. Nach dem ersten Winter werdet ihr feststellen, ob euer Pferd eher kälteempfindlich ist oder nicht, Regen und Wind gut verträgt oder nicht usw.

🛡️ Die Denier-Zahl steht für die Widerstandsfähigkeit des Gewebes.
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Pferd in der Box oder als Unterdecke → kein besonders hoher Wert nötig.
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Weidepferd, Herdenpferd oder notorischer Zerreißer → setzt auf eine hohe Denier-Zahl, wenn ihr nicht jeden Sonntag nähen wollt 🪡
Mehr Denier = robuster. Und weniger Risse bedeuten – das wissen wir alle – mehr Seelenfrieden 🥰
2️⃣ Die Zwiebeltechnik 🧅 (oder die Kunst des Schichtens)
Das Geheimnis eines gut eingedeckten Pferdes? Mit Lagen spielen. Wir passen an, legen auf, nehmen weg – je nach Wetter, Schur und Rhythmus des Pferdes.
Einige Kombinationen, die gut funktionieren:
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Nicht geschoren + Regen → eine wasserdichte 0g-Decke reicht.
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Kalt nachts, mild tagsüber → nachts eine Unterdecke hinzufügen und morgens wieder abnehmen.
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Nachts Box / Tagsüber Weide → Boxdecke + darüber eine robuste Außendecke mit Halsschutz, Schweifklappe und Bewegungsfalten.
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Beim Reiten → Nierendecke ein Muss! Fleece bei Kälte, Regendecke bei Regen, beides zusammen wenn's wirklich heftig wird 🌧️❄️
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Bodenarbeit / Walker → eine Decke, die volle Bewegungsfreiheit lässt – sonst gibt es ein heilloses Durcheinander.
3️⃣ Anpassen an DEIN Pferd
Jedes Pferd ist anders – vergiss also Pauschalregeln. Beobachte dein Pferd: seine Schur, seine Lebensweise, seine Kälteempfindlichkeit. Ein geschorenes, frierendes Pferd braucht eine vollständige Deckenausstattung. Ein robustes, gemütliches Pferd kommt manchmal mit einem guten Regenmantel aus.
Bei OHLALA sagen wir es oft: Besser im Laufe des Tages anpassen, als das Pferd den ganzen Tag falsch eingedeckt zu lassen. Ja, das bedeutet manchmal, morgens und abends die Decke zu wechseln 😅
Kurz gesagt 🧭
✔️ Füllgewicht = Wärme
✔️ Denier = Robustheit
✔️ Schichten = Anpassung
✔️ Dein Pferd = dein bester Kompass
Wir hoffen, dieser Artikel hat dir geholfen, im Dschungel der Decken ein wenig klarer zu sehen! Falls ja, Mission erfüllt 🫶
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