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MEIN PFERD HAT HUFREHE – WAS TUN? ❓

Conseils & Astuces24. Apr 20265 Min
 

Hufrehe ist eine der gefürchtetsten Erkrankungen bei Equiden. Sie verursacht eine schmerzhafte Entzündung der Lamellen (blättchenförmiges Gewebe) im Inneren des Hufes, zwischen der Hufwand und dem Hufbein. In schweren Fällen kann es zu einer Rotation oder einem Absinken dieses Knochens kommen, was laut IFCE die zweithäufigste Todesursache beim Pferd nach Koliken darstellt.

Meist ernährungsbedingten Ursprungs, erfordert diese Erkrankung ständige Aufmerksamkeit und eine konsequente tierärztliche Betreuung. Ein gutes tägliches Management ist daher unerlässlich.

⚠️ Wichtiger Hinweis: Hufrehe ist ein medizinischer Notfall. Bei Verdacht wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt. Die in diesem Artikel vorgestellten Produkte sind unterstützende Maßnahmen und kein Ersatz für tierärztliche Behandlung.

 

Hufrehe beim Pferd verstehen

Was ist Hufrehe?

Hufrehe (oder Laminitis) ist eine akute entzündliche Kongestion des Hufes. Die Lamellen, die als Verbindungssystem zwischen der Hufwand und dem Hufbein fungieren, entzünden sich und werden geschwächt. Diese Lösung kann zu einem Kippen oder Absinken des Hufbeins führen, das in den extremsten Fällen die Sohle perforieren kann.

 

Was sind die Ursachen der Hufrehe?

Mehrere Faktoren können einen Hufrehe-Schub auslösen:

  • Ein Übermaß an nährstoffreichem Gras im Frühling oder Herbst – die häufigste Ursache.
  • Eine zu kohlenhydrat- und zuckerreiche Ernährung (unkontrollierter Zugang zur Getreidereserve, abrupter Weideauftrieb).
  • Ein Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Insulinresistenz.
  • Ein Cushing-Syndrom (Hypophysendysfunktion), besonders bei Pferden über 15 Jahren.
  • Eine systemische Infektion (Lungenentzündung, schwerer Durchfall, Metritis/postpartale Komplikationen).
  • Übermäßige Arbeit auf hartem Untergrund oder eine mechanische Überlastung einer Gliedmaße.
  • Die Langzeitanwendung von Kortikosteroiden.


Was sind die Anzeichen einer Hufrehe?

Ihr Pferd leidet möglicherweise an Hufrehe, wenn Sie Folgendes beobachten:

  • Eine charakteristische Schonhaltung: Die Vorderbeine sind nach vorne gestreckt, das Pferd verlagert sein Gewicht auf die Hinterbeine, um seine schmerzenden Hufe zu entlasten.
  • Übermäßige Wärme der Hufe und ein pochender Puls.
  • Eine Bewegungsunwilligkeit, plötzliche und starke Lahmheit.
  • Unregelmäßige Wachstumsringe an der Hufwand (Zeichen einer chronischen Hufrehe).
  • Häufiges Ablegen (liegendes Pferd).

 

Unsere empfohlenen Produkte zur Unterstützung eines rehehranken Pferdes

🌿 Hufrehe vorbeugen mit Fressbremsen

Um das Risiko zu minimieren, ist ein konsequentes Futtermanagement unerlässlich. Unter den wirksamsten Lösungen hat sich die Fressbremse für Pferde heute als unverzichtbares Hilfsmittel zur Vorbeugung dieser Erkrankung etabliert.

Warum eine Fressbremse zur Vorbeugung von Hufrehe einsetzen?

Die Fressbremse ermöglicht:

  • Die aufgenommene Grasmenge reduzieren, ohne dem Pferd den Weidegang zu verwehren
  • Blutzuckerspitzen begrenzen, die für Hufrehe-Schübe verantwortlich sind
  • Natürliche Bewegung erhalten, die für das Wohlbefinden unerlässlich ist

 

Wie funktioniert ein Fressbremse für Pferde?

Das Prinzip ist einfach: Die Fressbremse wird am Halfter des Pferdes befestigt und hat eine verkleinerte Öffnung unter dem Maul. Das Pferd kann weiterhin grasen, aber in begrenzter Menge.

Dieses System ermöglicht:

  • Eine langsamere Futteraufnahme
  • Eine deutliche Reduzierung der Kalorienaufnahme
  • Besseres Gewichtsmanagement

 

Die Fressbremse richtig einsetzen: Best Practices

Damit die Fressbremse wirksam und komfortabel ist, sollten einige Regeln beachtet werden:

1. Die richtige Größe wählen
Eine schlecht sitzende Fressbremse kann Scheuerstellen verursachen oder wirkungslos sein. Sie sollte stabil sitzen, ohne zu drücken.

2. Das Pferd schrittweise gewöhnen
Manche Pferde reagieren anfangs verunsichert. Eine schrittweise Eingewöhnung hilft, Stress zu vermeiden.

3. Wasseraufnahme und Allgemeinzustand überwachen
Das Pferd muss problemlos trinken können. Kontrolliere regelmäßig, ob keine Verletzungen vorliegen.

4. Tragezeit anpassen
Die Fressbremse muss nicht rund um die Uhr getragen werden. Am besten wird sie zu den Zeiten eingesetzt, wenn das Gras am nährstoffreichsten ist.

 

Zusammenfassung: Die Fressbremse ist eine einfache, wirksame und tierschutzgerechte Lösung, um das Hufrehe-Risiko zu begrenzen. Indem sie die Grasaufnahme kontrolliert und dem Pferd gleichzeitig den Weidegang ermöglicht, ist sie ein wichtiges Instrument zur Vorbeugung dieser Erkrankung. Richtig eingesetzt kann sie für die Gesundheit Ihres Pferdes einen echten Unterschied machen – besonders in Risikophasen.

 

Ergänzungsmittel für Ihr Pferd während der Hufrehe:

🌿 NAF – Laminaze: das Anti-Hufrehe-Ergänzungsmittel schlechthin

NAF Laminaze ist unser absoluter Favorit für Pferde, die zur Hufrehe neigen. Dieses Ergänzungsfuttermittel vereint:

  • Eine Mischung natürlicher Antioxidantien zum Schutz des Hufgewebes
  • Bioverfügbarer Schwefel, essenziell für die Hufqualität
  • Gezielte Nährstoffe zur Unterstützung der allgemeinen Hufgesundheit

💡 OHLALA-Tipp: Wir empfehlen, die Laminaze-Kur bereits Ende Winter zu beginnen, noch vor dem Aufkommen des neuen Frühlingsgases, das häufig die Ursache saisonaler Schübe ist.

 

🦶 Hilton Herbs – NAV X Gold: für eine gesunde Durchblutung

NAV X Gold von Hilton Herbs ist ein pflanzliches Ergänzungsfuttermittel, das direkt auf die Durchblutung im Hufbereich wirkt. Eine gute Mikrozirkulation im Huf ist essenziell, um Hufrehe-Schübe zu verhindern und zu begrenzen.

💡 OHLALA-Tipp: Verabreichen Sie dieses Ergänzungsmittel Ihrem Pferd während der gesamten Hochrisikophasen für eine kontinuierliche und präventive Unterstützung.

 

🪣 Onguent du Maréchal mit Cade-Öl: natürlicher Hufschutz

Die Onguent du Maréchal mit Cade-Öl ist das Lieblingsprodukt der Hufschmiede bei Hufrehe-Problemen. Diese Hufpflege bietet eine doppelte Wirkung:

  • Der Cade-Teer macht die Hufwand und die Sohle wasserabweisend und schützt den Huf in feuchten Umgebungen
  • Das Cade-Öl bekämpft aktiv die Strahlfäule, die bei rehehranken Pferden häufig vorkommt

💡 OHLALA-Tipp: Tragen Sie diese Salbe regelmäßig auf der Sohle und dem Strahl auf, besonders in den feuchten Jahreszeiten, wenn die Hufumgebung am aggressivsten ist.

 

Hufrehe vorbeugen: bewährte Maßnahmen im Alltag

Die beste Medizin ist die Vorbeugung. Hier sind die wichtigsten Regeln zum Schutz Ihres Pferdes:

  • Kontrollieren Sie den Zugang zu üppigen Weiden, besonders im Frühling und Herbst
  • Achten Sie auf eine ausgewogene, zucker- und stärkearme Ernährung
  • Achten Sie auf regelmäßige Hufpflege durch den Hufschmied (Ausschneiden und Beschlagen)
  • Überwachen Sie das Gewicht Ihres Pferdes und vermeiden Sie Übergewicht
  • Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, um mögliche zugrunde liegende Stoffwechselerkrankungen abzuklären
  • Passen Sie die körperliche Arbeit an die Fähigkeiten und den Gesundheitszustand Ihres Pferdes an

 

Zusammenfassung: Hufrehe ist eine ernsthafte Erkrankung, die in erster Linie tierärztliche Betreuung erfordert. Doch mit den richtigen Ergänzungsfuttermitteln und einem konsequenten Futtermanagement können Sie die Lebensqualität Ihres rehehranken Pferdes deutlich verbessern. Das OHLALA-Team steht Ihnen gerne bei der Auswahl der am besten geeigneten Produkte für Ihr Pferd zur Seite. Kümmern Sie sich gut um es! 🧡


FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Hufrehe beim Pferd

Wie lange dauert ein Hufrehe-Schub?

Die Dauer eines Schubs variiert je nach Schweregrad. Ein leichter Schub kann sich mit angemessener Ruhe und geeigneter Behandlung innerhalb weniger Tage auflösen. Bei chronischen Fällen kann das Management sich über mehrere Wochen erstrecken oder sogar eine Langzeitbehandlung erfordern.

Kann ein rehehrankes Pferd noch arbeiten?

Während eines akuten Schubs ist strenge Ruhe unerlässlich. Sobald der Schub überstanden ist und mit Zustimmung Ihres Tierarztes ist eine schrittweise Wiederaufnahme der Arbeit auf weichem Untergrund in der Regel möglich. Jeder Fall ist einzigartig.

Welche Ernährung eignet sich für ein rehehrankes Pferd?

Ein rehehrankes Pferd benötigt eine Ernährung mit wenig löslichem Zucker und Stärke. Qualitativ gutes, aber nährstoffarmes Heu bildet die ideale Grundlage. Der Zugang zu üppigen Weiden muss streng kontrolliert werden.

Sind Hufschuhe bei einem rehehranken Pferd sinnvoll?

Ja! Hufschuhe können den Schmerz lindern, indem sie Dämpfung und Unterstützung der Sohle bieten. Sie können von Ihrem Hufschmied oder Tierarzt ergänzend zur Behandlung empfohlen werden.

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