Sie möchten den Rücken Ihres Pferdes stärken? Dann sind Sie hier genau richtig! Bei OHLALA wissen wir, dass Wohlbefinden und Leistung Hand in Hand gehen. Ein gut ausgebildeter und gestützter Rücken bietet Ihrem Pferd mehr Komfort unter dem Sattel, eine bessere Körperhaltung und reduziert das Risiko von Schmerzen. 😉
In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum die Stärkung des Rückens so wichtig ist, wie Sie die Muskulatur Ihres Pferdes einschätzen können, welche Übungen sich eignen und geben praktische Tipps, wie Sie diese Arbeit in Ihre Routine integrieren können!
Warum sollten Sie den Rücken Ihres Pferdes stärken?
Zunächst wollen wir den Rücken des Pferdes – auch „Oberlinie" genannt – definieren. Er erstreckt sich vom Widerrist bis zur Kruppe und bildet die wichtigste Stütze für Sattel und Reiter.
Eine gut entwickelte Rückenlinie verbessert den Schwung und den Rückenschwung und trägt zur allgemeinen Gesundheit des Pferdes bei.
Umgekehrt kann ein schwacher Rücken Schmerzen verursachen, einen Sattelgraben entlang der Wirbelsäule erzeugen sowie muskuläre Kompensationen hervorrufen, die Bewegungsablauf und Gleichgewicht beeinträchtigen können.
Bei OHLALA verfolgen wir einen fachkundigen und pferdefreundlichen Ansatz: Ein gut ausgebildeter Rücken macht jede Trainingseinheit für das Pferd angenehmer und optimiert gleichzeitig seine Leistung.
Wie beurteilen Sie den Rücken Ihres Pferdes?
Vor Beginn der Übungen:
- Beobachten Sie die Oberlinie : Ist der Rücken hohl oder sind die Muskeln gut ausgebildet?
- Tasten Sie entlang der Wirbelsäule: Sind die Muskeln fest und gleichmäßig?
-
Beobachten Sie die Haltung bei der Arbeit: Eine tiefe, abgerundete Haltung fördert die Stärkung des Rückens
Die Tipps von Maxime Livio:
Um ein Pferd muskulös aufzubauen, ist es entscheidend, dass es in aktiver Spannung arbeitet. Das Pferd soll die Nase nach vorne strecken und dabei anfangs fast Gewicht auf das Gebiss nehmen. Diese Spannung soll sich vom Hals bis zur Schweifwurzel erstrecken 😉
Achten Sie darauf, sich nicht ausschließlich auf die Vorhand zu konzentrieren: Die Anlehnung des Pferdes entsteht in erster Linie durch die Vorwärtsbewegung und den Schub der Hinterhand 🔥
Achten Sie darauf, dass Ihr Pferd mit passend angepasstem Zubehör ausgestattet ist (Trense und Sattel), damit es sich so frei wie möglich bewegen kann. Sie können ihm auch helfen, sich anzunehmen, indem Sie ein auf sein Maul und seine Reaktion abgestimmtes Gebiss verwenden.
Um den Rücken korrekt anzusprechen, behalten Sie stets diese Spannung im Blick, aber auch die Geraderichtung des Pferdes. Die Geraderichtung ermöglicht es dem Pferd, seinen Rücken optimal zu nutzen und die Hinterhand korrekt zu untertreten, vor allem aber eine möglichst symmetrische Arbeit und Muskulatur zu entwickeln.
Entdecken Sie alle Tipps von Maxime Livio in diesem Video ✨
Effektive Übungen zur Stärkung des Pferderückens
1. Hals-Tiefer („tief und rund")
Den Hals abzusenken und dabei den Schwung zu erhalten ermöglicht es, Rücken- und Bauchmuskulatur gleichzeitig anzusprechen und so die Oberlinie zu stärken. Ob an der Longe oder geritten – ermutigen Sie das Pferd, den Hals zu verlängern und die Nase in Richtung Boden zu strecken, während es auf der Hinterhand getragen bleibt, um einen harmonischen Rückenschwung zu fördern.
2. Stangen am Boden / Cavalettis
Stangen am Boden sind ein hervorragendes Werkzeug für verschiedene Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Ebenso bieten Cavalettis eine effektive Stimulation der Gymnastikreihen des Pferdes, indem sie es dazu bringen, die Oberlinie einzusetzen und an Geschmeidigkeit und Bewegungsweite zu arbeiten.
Cavaletti-Serien fördern ebenfalls die Rückenmuskulatur. Durch das Überwinden kleiner Hindernisse in einer Reihe verbessert das Pferd seine Koordination, sein Gleichgewicht und die Beweglichkeit seines Rückens, während gleichzeitig die Hinterhand und der Schwung gestärkt werden.
3. Übergänge und Rückwärtsrichten
Übergänge Trab/Schritt/Galopp und das Rückwärtsrichten sprechen gezielt die Rücken- und Bauchmuskulatur an und verbessern gleichzeitig Koordination und Gleichgewicht des Pferdes.
Praktische Umsetzung:
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Bauen Sie präzise und regelmäßige Übergänge in Ihre Trainingseinheit ein, um Reaktionsvermögen und Körperhaltung zu fördern.
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Das Rückwärtsrichten, ob vom Boden oder geritten, aktiviert das Untertreten der Hinterhand und fördert das Aufwölben des Rückens, was die Oberlinie und die Rumpfstabilität stärkt.
4. Geländearbeit / abwechslungsreiches Terrain
Arbeit im Gelände und in der Steigung fördert eine aktive Rückentätigkeit und stärkt die Hinterhand, indem die Lenden- und Hinterhandmuskeln gezielt angesprochen werden. Es ist eine effektive Übung das ganze Jahr über, die zur Stabilität, Schubkraft und zum allgemeinen Wohlbefinden des Pferdes beiträgt und gleichzeitig für Abwechslung im Training sorgt.
Fazit
Den Rücken Ihres Pferdes zu stärken bedeutet, Technik, Respekt und Wohlbefinden miteinander zu verbinden. Mit diesen Übungen – Hals-Tiefer, Stangen, Übergänge und Geländearbeit – kräftigen Sie die Oberlinie Ihres Pferdes und verbessern gleichzeitig Haltung und Langlebigkeit.
Bei OHLALA begleiten wir Sie in diesem menschlichen und fachlichen Ansatz, damit sich Ihr Pferd wohlfühlt, entspannt und leistungsfähig ist.
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